Mit der richtige Sehhilfe erkunden kurzsichtige Kleinkinder ohne Handicap die Welt. Auch bei Kontaktlinsen merken sie schnell: „Die helfen mir.“

Trauriger Trend: Kurzsichtigkeit bei Kindern

Kurzsichtigkeit bei Kindern kommt immer häufiger vor – aber oft nicht aus heiterem Himmel: Bei manchem Kind ist bereits ein Elternteil kurzsichtig, manchmal beide. „Klar: Kurzsichtigkeit ist immer erblich“, denken jetzt Viele. Falsch! Denn genetische Einflüsse sind nicht allein entscheidend dafür, ob ein Kind kurzsichtig wird. Andere Ursachen spielen eine größere Rolle.

Natürlich hat das Elternhaus einen starken Einfluss darauf, ob ein Kind kurzsichtig wird. Doch ausschlaggebend sind die persönlichen Lebensumstände. Und die gestalten die Eltern mindestens bis zur Pubertät stark mit.

Kurzsichtigkeit bei Kindern: Ist doch (nicht so?) schlimm!

Moment mal! Kurzsichtigkeit (Myopie), das ist doch nicht so schlimm, oder? Doch, manchmal schon. So haben Kinder, die stark kurzsichtig werden, als Erwachsene ein höheres Risiko für (schwere) Augenkrankheiten bis hin zu Netzhautablösung und Blindheit.

Leider gibt es das auch schon bei Babys und Kleinkindern: Sie können unter einer schnell fortschreitenden Kurzsichtigkeit leiden, der sogenannten „fortschreitenden Myopie“. Kontaktlinsen sind dann schon für die Kleinsten ein wichtiger Baustein zu einer lebenslangen, wirksamen Therapie. Ihr Ziel ist es, starke Kurzsichtigkeit mit hohen Dioptrien-Werten bei Kleinkindern zu verhindern

Denn gutes Sehen ist wichtig, damit Kinder die Welt entdecken und sich ohne Handicap entwickeln können, zum Beispiel beim

  • Spracherwerb von Anfang an,
  • Laufen-Lernen ab dem 2. Lebensjahr
  • und beim Lesen- und Schreiben-Lernen ab dem 5. Lebensjahr.

Hier gibt es noch mehr Spannendes zum Thema Gesundes Sehen bei Babys und Kleinkindern

Baby mit Kontaktlinsen von Avermann Contactlinsen Dortmund

Die Experten von Avermann Contactlinsen beantworten Ihnen gerne die Fragen rund um das Thema Kurzsichtigkeit.

Gerade kleine Kinder freunden sich schnell mit Kontaktlinsen an

Übrigens: Gerade kleine Kinder freunden sich schnell mit Kontaktlinsen an. Es dauert manchmal sogar nur wenige Stunden oder Tage, bis sie die unsichtbaren Sehhilfen akzeptieren. Gerade, wenn sie spüren, dass ihre Eltern dieser Lösung vertrauen, machen Babys und Kleinkinder schnell gut mit beim Ein- und Aussetzen. Schließlich wollen sie die Welt klar sehen. Auch, wenn sie das noch nicht sagen können …

Unser Glossar  benennt nicht nur einige (Spät)Folgen, die auf kurzsichtige Kinder als Erwachsene zukommen können. Es klärt auch fachliche Begriffe, die Eltern und Kinder beim Augenarzt oder Augenoptiker zu hören bekommen.

Schadet Lesen Kinderaugen?

Häufiges, stundenlanges Lesen kann das Risiko für Kurzsichtigkeit erhöhen. Je höher der Bildungsstand, desto größer ist die Gefahr, dass ein Kind (stark) kurzsichtig wird. Denn stundenlanges Schauen in die Nähe, ins Buch, auf elektronische Medien – das ist sehr anstrengend für Kinderaugen. Fachleute nennen das „Naharbeit“. Viel Naharbeit bedeutet Stress für Kinderaugen.

Doch wie beugen Eltern dem vor? Mit Pausen, einer Armlänge Mindestabstand bei der Mediennutzung (auch: Bücher), mit möglichst viel natürlichem Licht. Mindestens eine Stunde sollte jedes Kind täglich draußen verbringen, ohne Smartphone oder andere Medien.

„Das Smartphone ist schuld an zunehmender Kurzsichtigkeit bei Kindern!“

Es stimmt: Wenn Kinder im Alltag regelmäßig stundenlang mit zu wenig Abstand über elektronischen Medien hängen, kann das zu Kurzsichtigkeit beitragen.

Allerdings sind Smartphones, Tablets & Co. nicht „schuld“ an der zunehmenden Zahl kurzsichtiger Kinder und Jugendlicher in Deutschland. Tatsächlich gibt es verschiedene Ursachen für Kurzsichtigkeit bei Kindern

Doch feste Regeln für die Mediennutzung helfen. Sie erleichtern aber nicht nur das Familienleben. Sie tragen auch dazu bei, Kurzsichtigkeit bei Kindern vorzubeugen.

Elektronische Geräte müssen ein Kind nicht überallhin begleiten! Dauerndes Starren auf Smartphone & Co. ist Stress für Kinder-Augen und erhöht das Risiko für Kurzsichtigkeit.

Dauer-Starren auf Smartphone & Co. bedeutet Stress für Kinder-Augen. Dadurch wächst die Gefahr für Kurzsichtigkeit beim Kind.

Jedes Kind braucht täglich eine Stunde natürliches Licht.

So sollten Kindern nicht den ganzen Tag mit Ihrem Smartphone oder Tablet herumlaufen. Der „elektronische Aufpasser“ muss nicht überall und auf jedem Weg dabei sein! Stellen Sie als Eltern Regeln auf, wie Kinder und Erwachsene in Ihrem Haushalt mit diesen Medien umgehen sollten, zum Beispiel:

  • 30 Minuten am Tag: Begrenzen Sie Smartphone- und Tablet-Nutzung täglich auf 30 Minuten für Kinder bis 9 Jahre. Maximal 75 Minuten gelten für Jugendliche bis 13 Jahre. Übrigens inklusive TV-Konsum, der heute meist online stattfindet.
  • Kein Handy bei Tisch! Beim gemeinsamen Essen mit der Familie sind elektronische Geräte für jeden (!) tabu und liegen außer Hör- und Griffweite. Das gilt auch für die Erwachsenen.
  • Sport und (Outdoor-)Hobbies gehen vor. Jedes Kind sollte Hobbies pflegen, bei denen es sich bewegt – möglichst draußen.
  • Flachbild statt Mini-Screen: Längere Filme werden nicht am Tablet, sondern auf einem möglichst großen Bildschirm geschaut.
  • Jeder Weg ist gut! Lassen Sie Ihr Kind mehr und mehr Wege allein machen, zu Fuß, mit Roller und dem Rad. Oder gehen/radeln Sie mit jüngeren Kindern zusammen.
  • Eine Stunde Grün pro Tag. Jedes Kind gehört täglich mindestens eine Stunde an die frische Luft. Gehen Sie doch mal mit oder machen Sie gleich ein neues Ritual daraus („Wir fahren jeden Samstag mit Rad und Rucksack zusammen zum Markt zum Einkaufen.“ „Zum Nachhilfe geht’s immer zu Fuß/mit dem Fahrrad.“ …). Oder vergeben Sie kleine Pflichten draußen, zum Beispiel Brot kaufen, um eigene Pflanzen kümmern (Balkon/Garten), den Nachbarshund ausführen …
Immer mehr Kinder werden kurzsichtig. Weniger Naharbeit, mehr frische Luft und Tageslicht senken das Risiko für Kurzsichtigkeit bei Kindern.

 Tipp: Raus mit dem Kind! Wochenplaner mit Ampel hilft.

Ein Tipp für Kinder und Familien, die sich schwer tun mit regelmäßiger Frischluft: Lassen Sie Ihr Kind in einem Wochenplaner an der Wand täglich (Klebe-)Punkte sammeln:

  • Grün gibt’s, wenn es mindestens eine Stunde draußen war.
  • Orange, wenn es weniger Zeit draußen verbracht hat, aber mindestens eine halbe Stunde.
  • Rot heißt: Stubenhocker.

Die Wochenampel steht auf „Grün“? Zur Belohnung gibt’s eine gemeinsame Aktivität, zum Beispiel eine Radtour, einen Ausflug in den Kletterpark, eine Bootspartie. Hauptsache: Raus, an die frischen Luft!

Mehr zum richtigen Mediennutzungsverhalten von Kindern gibt es hier.

Kurzsichtige Kinder: Spitze im Sport!

Wenn ein Kind im Sportunterricht immer auf der Bank sitzt, tut das nicht nur der Seele weh. Es schadet auch der motorischen und persönlichen Entwicklung und der Sozialkompetenz. Schließlich können Kinder nirgendwo besser frühen Teamgeist trainieren und erleben als im Schulfach Sport, im Verein, der Tanzgruppe, beim Mannschaftssport.

Kinder sollen und dürfen sich bewegen, so viel es geht. Fußball, Schwimmen, Montainbiken, Skaten, Leichtathletik, Ballett, Klettern, Bouldern oder Parcours – sie wollen alles ausprobieren. Doch wenn sich die kindliche Sehfähigkeit nicht gut entwickelt, beeinträchtigt dies nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern das ganze Kinderleben. Manchmal liegt vielleicht auch eine visuelle Wahrnehmungsstörung  vor, die gut behandelt oder durch Visualtraining  ausgeglichen werden kann.

Kinder mit der passenden Sehhilfe haben die Nase vorn, auch im Wettbewerb und im Leistungssport.
Beim Bouldern brauchen auch kurzsichtige Kinder einen klaren Blick, jeder Handgriff muss perfekt sitzen. Wie die Sehhilfe.

Die Diagnose bei Ihrem Kind lautet „Kurzsichtigkeit“?

Je früher ein kurzsichtiges Kind die passende Therapie erhält, desto besser kann es sich entfalten – auch als sportliches Talent. Eine Brille stört viele Kinder, nicht erst im Wettkampf.

Spätestens wenn Ihr Kind sein Glück im Leistungssport sucht, braucht es die passende Sehhilfe. Das ist die, die jeden Endspurt und Nahkampf mitmacht: sein perfekter Partner für Wettkämpfe und Hochleistungen, auch wenn es mal matschig oder nass, „ruppig“, heiß, kalt, windig, neblig oder sandig wird. Eine Sehhilfe, die nicht rutscht, beschlägt oder stört, sondern die Ihr Kind getrost auf den Augen vergessen kann. (Und dabei haben wir noch kein Wort verloren über Schweiß und Tränen!)

Machen Sie einen Termin zum Myopie-Management für Ihr Kind!

Sie sind stark kurzsichtig und/oder Ihr Partner ist es? Seit kurzem klagt Ihr Kind über Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Schulprobleme? Kneift Ihre Tochter oder Ihr Sohn oft die Augen zusammen, reibt sie, kommt in der Schule nicht mit? Kurz gesagt: Haben Sie seit einiger Zeit den Verdacht, dass Ihr Kind schlecht sieht? Dann vereinbaren Sie jetzt einen Myopie-Beratungstermin für Ihr Kind bei Avermann Contactlinsen!