Neue Kontaktlinsen-Anpasserin im Team Avermann: Claudia Pohl.

Neue Kontaktlinsen-Anpasserin: Claudia Pohl

Interview mit der neuen Kontaktlinsen-Anpasserin im Avermann-Team: Augenoptikerin und Optometristin Claudia Pohl passt seit 1. September im Dortmunder Institut Linsen persönlich an.

„Da will mir jemand Kontaktlinsen anpassen? Eine grauenvolle Vorstellung!“

Das dachte Claudia Pohl (28), als ihr im Studium das erste Mal Kontaktlinsen angepasst wurden: Jeder Studierende musste einem anderen einmal Linsen anpassen – und sich auch selbst für eine Anpass-Übung zur Verfügung stellen.

Allerdings ist das einige Jahre her. Seitdem hat Claudia Pohl ihre Meinung über das Kontaktlinsen-Anpassen nicht nur komplett geändert: Sie hat sich sogar beruflich darauf spezialisiert. Nun verstärkt die Augenoptikerin und Bachelor of Science Augenoptik/Optometrie (Beuth-Hochschule, Berlin) das Avermann-Team als Kontaktlinsen-Anpasserin.

Doch etwas ist Claudia Pohl geblieben vom ersten Anpass-Erlebnis: ein tiefes Verständnis für ihre Kunden. „Bis heute kann ich mich sehr gut in Menschen einfühlen, die beim Kontaktlinsen-Anpassen nervös oder ängstlich sind“, sagt die gebürtige Thüringerin. Im August zog sie mit „Mann und Maus“ von Berlin nach Dortmund.

Standort Dortmund: freundlich, bezahlbar, attraktiv.

Frau Pohl, wie gefällt Ihnen Dortmund?

CP: Im Juli war ich mit meiner Familie schon eine Woche hier. Damals haben wir die Stadt kennengelernt und eine neue Wohnung gesucht.

Wir erleben die Menschen hier offener, hilfsbereiter und freundlicher als in Berlin. Außerdem finden wir: Dortmund ist eine lebenswerte Stadt mit bezahlbarem Wohnraum und einer attraktiven City.

Zum Glück haben Avermanns uns dabei geholfen, uns zu orientieren. So konnten wir gezielter suchen und haben dann schnell eine schöne Wohnung gefunden. Hier bekommt unser Sohn sogar ein eigenes Zimmer. In Berlin wäre das nicht erschwinglich gewesen und einen KiTa-Platz gab es dort auch nicht für uns. Auch für in Sachen Kinderbetreuung stehen die Chancen in Dortmund deutlich besser …

Wie verlief Ihr beruflicher Weg bisher?

CP: Nach einer Ausbildung zur Augenoptikerin bei Fielmann und weiterer Berufspraxis bin ich 2011 zum Studium nach Berlin gegangen. Dort hat mir auch zum ersten Mal jemand Kontaktlinsen angepasst – ein Kommilitone. Das war ein „sehr spezielles“ Erlebnis, denn ich war sehr nervös und empfindlich. Seither weiß ich: Augen zukneifen kann ich besonders gut.

Was wollten Sie als Kind werden?

CP: Da mir jemand erzählt hatte, Studenten hätte so ein schönes Leben, war mein erster Berufswunsch: Studentin. Später wollte ich dann Kieferorthopädin werden. Doch mit 15 Jahren brauchte ich eine Brille. Damals bekam ich die Chance, einen Blick in den Betrieb zu werfen. Schnell war mir klar: Augenoptikerin, das ist ein spannender, vielseitiger Beruf! Tatsächlich habe ich dann bei diesem Optiker ein Praktikum und meine Ausbildung gemacht.

Ein „Schreibtischjob“? Nichts für die Kontaktlinsen-Anpasserin!

Was reizt Sie am Beruf der Augenoptikerin?

CP: Der Beruf der Kontaktlinsen-Anpasserin bietet so Vieles gleichzeitig. Ich bin nicht nur geistig und körperlich ständig in Bewegung. Ich habe auch viel Kontakt zu Menschen und beschäftige mich im Kopf dauernd mit verschiedenen Fragen.

Ein reiner „Schreibtischjob“? Das wär’ nichts für mich!

Wie kamen Sie auf Avermann Contactlinsen?

CP: Wir haben das Stellenangebot auf Facebook gesehen. Außerdem kannte mein Mann einen ehemaligen Mitarbeiter aus dem Studium. Da kam es schnell zum persönlichen Kontakt.

Ich weiß, dass ich hier sehr viel über Kontaktlinsen lernen kann, außerhalb von Standards. Ich freue mich auch auf die anspruchsvollen Fälle bei Avermann Contactlinsen, auf die Arbeit mit kleinen Kindern und Kunden mit schwierigen Fehlsichtigkeiten.

„Kontaktlinsen aus dem Automaten? Schlimmer geht’s nicht.“

Welche Entwicklungen sehen Sie in Zukunft bei den Sehhilfen bzw. Kontaktlinsen?

CP: Leider kaufen viele Menschen ihre Sehhilfe „von der Stange“, aus dem Internet oder der Drogerie. Gerade habe ich gesehen, dass es Kontaktlinsen aus dem Automaten gibt. Schlimmer geht’s nicht, finde ich. Zu oft schaden solche Linsen den Augen. Auch die Hygiene bleibt dabei auf der Strecke.

Deshalb wünsche ich mir einen Gegentrend: Mehr Kunden, die sich auf maßangepasste Kontaktlinsen, auf regelmäßige Kontrollen und eine langfristige, individuelle Lösung einlassen.